Edge · Cloud · App

Wie smartladen funktioniert.

Ein Edge-Device im Verteilerkasten. Eine Cloud-Plattform für Sicherheit und Skalierung. Eine App für Bewohner und Hausverwaltung. Aus einer Hand.

Drei Ebenen — eine Lösung

Hardware vor Ort, Cloud-Plattform im Hintergrund, App für die täglichen Berührungspunkte.

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Vor Ort

Hardware

  • Edge-Device auf Hutschiene im Verteilerkasten — lautlos, kontinuierliche Erfassung aller Energieflüsse, Lastmanagement-Logik, Cloud-Anbindung. Ein Gerät, einmalig 299 €.
  • Wallboxen aus der BMV-Herstellerliste. Wir sind herstellerunabhängig und integrieren über Modbus TCP oder OCPP. Auf Wunsch liefern wir mit — von Standard 11 kW bis bidirektional 22 kW.
  • Hauptzähler-Anbindung per IR-Lesekopf am vorhandenen Stromzähler oder per Modbus an einen Zwischenzähler. Die Hausanschlussleistung ist die Deckelgröße fürs Lastmanagement.
  • Optional: Anbindung der bestehenden PV-Anlage und/oder eines Speichers. PV-Eigenverbrauch fließt prozentual in die Stellplatz-Abrechnung ein und wird minutengenau geloggt.
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Im Hintergrund

Cloud-Plattform

  • Sichere bidirektionale Verbindung Edge ↔ Cloud (gRPC über TLS), lokale Datenpufferung bei Verbindungsausfall, automatische Synchronisation.
  • Mandantenfähig: Hausverwaltung sieht ihre WEGs, einzelne Bewohner sehen nur den eigenen Stellplatz.
  • §14a EnWG-konform: Reagiert auf EVU-Dimm-Signale, reduziert Wallbox-Leistung temporär, dokumentiert die Vorgänge.
  • Datenschutz: alle Daten DSGVO-konform, Server in Deutschland.
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An der Oberfläche

App & Auswertung

  • Bewohner-App (app.smartladen.de): Live-Status, „Sofort vs. optimiert"-Auswahl, Verbrauchshistorie, monatliche Kostenprognose.
  • Hausverwalter-Dashboard: alle Wallboxen im Überblick, Abrechnungsexport CSV/PDF/DATEV, Fehlermeldungen, automatische Jahresabrechnung.
  • Mandantenfähigkeit: Eine Hausverwaltung kann mehrere WEG-Objekte gleichzeitig verwalten.

Lastmanagement — was es löst

Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt, warum Lastmanagement bei 6+ Wallboxen kein „Nice-to-have" ist.

Rechenbeispiel: 10 Wallboxen an einem 60-kW-Hausanschluss
10 Wallboxen × 11 kW= 110 kW theoretische Spitzenlast
Hausanschluss60 kW verfügbar (davon ca. 35 kW frei für Wallboxen)

Ohne Lastmanagement

Spätestens beim gleichzeitigen Laden von 4 Autos fällt die Sicherung. Praktisch unbenutzbar.

Mit smartladen-Lastmanagement

Edge-Device misst den Hauptzähler in Echtzeit, verteilt die freie Leistung dynamisch auf die aktiven Wallboxen. Alle 10 können gleichzeitig laden — nur eben jeweils langsamer. Niemand bleibt ohne Strom.

Abrechnung pro Stellplatz

Drei Schritte vom Ladevorgang bis zur Rechnung — eichrechtskonform.

1. Identifikation

RFID-Karte oder App-Login pro Bewohner. Jeder Ladevorgang wird einer Person und einem Stellplatz zugeordnet.

2. Messung

Eichrechtskonforme kWh-Messung über die Wallbox (MID-konformer Eichzähler). Die smartladen-Plattform liest signierte Werte aus.

3. Abrechnung

Fixpreis pro kWh, zeitvariabel oder dynamischer Tarif. Export für Hausverwaltung als CSV / PDF / DATEV. Optional automatische Jahresabrechnung pro Wohneinheit.

Bonus: PV-Eigenverbrauch & dynamische Tarife

Diese Features gehen über den BMV-Standard hinaus — sie machen das Laden günstiger.

PV-Eigenverbrauch minutengenau

Wenn eine PV-Anlage am Objekt vorhanden ist, wird der PV-Anteil an jedem Ladevorgang minutengenau erfasst und kann in der Abrechnung getrennt ausgewiesen werden. Bewohner zahlen für PV-Strom weniger als für Netzstrom — die WEG profitiert doppelt (Eigenverbrauch + faire Verteilung).

Dynamische Stromtarife

Bei dynamischen Stromtarifen (z. B. Tibber, aWattar) entscheidet der Bewohner in der App: „Sofort laden für 20 € — fertig in 3 Stunden" oder „Optimiert laden für 5 € — fertig morgen Mittag". Die KI legt die Ladevorgänge in die günstigsten Zeitfenster.

Vorbereitet für Regelenergie

Vorbereitet für Regelenergiemarkt und Arbitragemodelle — wenn die WEG das wünscht und die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Der Erlös aus dem Stromhandel kann an die Bewohner ausgeschüttet werden.